Magdeburg Südost
Westerhüsen - Salbke - Fermersleben - Buckau
No Nazis!
Keine Stimme für Nazis! Für einen demokratischen und toleranten Stadtteil!

Noch immer machen rechte Gruppen und Parteien Stadtteile zu Orte der Angst und des Hasses! Das darf nicht so bleiben! Die Mehrheit der Bewohner/innen möchte in einem demokratischen und toleranten Stadtteil leben. Die Rechten sind der Bremsklotz für eine positive, tolerante und demokratische Stadtteilentwicklung!
Wir werden uns von ihnen nicht einschüchtern lassen, wir werden nicht wegsehen und wir werden nicht schweigen! Wir werden ihnen die Stirn bieten und für unseren Stadtteil kämpfen!
Der erste Schritt ist getan. Wir haben uns zu einem lokalen Aktionsbündnis „Keine Stimme für Nazis" zusammengeschlossen, denn das geht uns alle an und gemeinsam sind wir stark. In diesem Netzwerk engagieren sich alle lokalen Akteure, wie das Stadtteilbüro, das Gröninger Bad, die GWAs, KJFE HOT Alte Bude / BAJ Magdeburg e.V., Volksbad Buckau c/o Frauenzentrum Courage, WABE e.V. u.s.w. und Bürger/innen aus den Stadtteilen, die sich gegen Nazis und deren Machenschaften sowie für mehr Toleranz und Demokratie engagieren wollen.
Das Lokale Aktionsbündnis „Keine Stimme für Nazis" hat zum Ziel:
- die Förderung der Demokratie im Gemeinwesen,
- die Stärkung der Zivilgesellschaft,
- die Entwicklung eines toleranten Stadtgebietes
- das Entgegentreten der rechtsradikalen Vereinnahmung der Kommunalwahl 2009
Verwirklicht werden die Ziele durch verschieden Maßnahmen, wie z.B. Sensibilisierungs-, Aufklärungs- und Informationsveranstaltungen; Infotische, Konzerte, Vorträge, Filme, Internetplattform, Presseaktionen, Postkarten, Flyer u.s.w.

So auch zur Kommunalwahl 2009. Am 7. Juni 2009 wurde ein neuer Stadtrat für Magdeburg gewählt. Die NPD wollte zum ersten Mal mit von der Partie sein. Ganz ohne kommunales Wahlprogramm. Ihr Ziel war es, sich mit populistischen Parolen in den Stadtrat einzuziehen. Am besten in Fraktionsstärke und mit eigenen Büro und Geld vom Staat u.s.w.. Das wäre für die NPD ein guter Ausgangspunkt für die Landtageswahlen 2011 gewesen. Daraus wurde aber leider nichts. Das Wählervolk hat entschieden, keine Stimme für Nazis! Es gab zwar Wähler/innen, die die NPD gewählt haben, aber es hat nur für den Einzug eines einzigen Abgeordneten gereicht.
Im Südosten hat das lokale Aktionsbündnis die Kommunalwahl zum Anlass genommen, um einer rechten Vereinnahmung der Wahl entgegenzutreten. Wir haben daher viele kleinere Aktionen gemacht. Haben Transparente entworfen und an der Hauptstraße aufgehängt (leider wurde das in Salbke von vermeintlichen Kameraden in Brand gesetzt), diverse Flyer und Postkarten, Konzerte gegen Rechts, Informationsveranstaltungen u.s.w.. Die Wähler/innen sollten die Möglichkeit haben, sich umfassend über die NPD zu informieren und sich mit der Haltung des Bündnisses auseinanderzusetzen:
Keine Stimme für Nazis! Für ein weltoffenes und demokratisches Stadtgebiet!
Neue Mitglieder

Lebenskraft e. V.

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