Magdeburg Südost
Westerhüsen - Salbke - Fermersleben - Buckau
Soziale Stadt - Südost
Im Jahre 1999 haben Bund und Länger gemeinsam das bundesweite Förderprogramm "Soziale Stadt - Stadtteile mit besonderen Entwicklungsbedarf" ins Leben gerufen. Es soll dazu dienen, um negative Entwicklungen einzelner Quartiere oder Stadtteile, die Gefahr laufen zu sozialen Brennpunkten zu verkommen, entgegenzuwirken. (www.sozialestadt.de)
Ein wichtiger Grund für dieses Förderprogramm war allerdings auch die Einsicht, dass Stadtteilentwicklung verschiedene Bereiche des Wohnens und Lebens in in einen Stadtteil berücksichtigen muss, da dieses Stadtteile mit besonderen Entwicklungsbedarf von verschiednen gesellschaftlichen Einflüssen, wie knappen Haushaltskassen der Kommunen, demographischer Wandel, hohe Arbeitslosigkeit, leerstehende Gebäude u.s.w., gleichzeitig betroffen sind.
Es geht demnach nicht nur um investive Maßnahmen, wie die Sanierung von Straßen und Plätzen, sondern auch um nicht-investive Maßnahmen bzw. zusätzliche soziale Maßnahmen, um die Wohn- und Lebensbedingungen der Bewohner insgesamt zu verbessern.
Der Stadtrat hat 2004 dem Antrag auf Aufnahme der Stadtteile Fermersleben/Salbke/Westerhüsen in das Förderprogramm Soziale Stadt zugestimmt. Im Förderprogrammjahr 2006 wurden diese drei Stadtteile erstmals in das Förderprogramm aufgenommen. Damit ist der Südosten das jüngste Soziale-Stadt-Gebiet in Magdeburg. Es ist zudem neben Olvenstedt (seit 2007 ohne Stadtteilmanagement und Fördergelder), Neustädter Feld und Kannenstieg das vierte Fördergebiet. Seit 2008 gibt es auch ein Stadtteilmanagement. In den nächsten Jahren - bis etwa 2017- werden aufgrund des dynamischen Entwicklungsprozesses und der intensiven Stadtteilarbeit, zusätzliche Maßnahmen beantragt und durchgeführt.

Realisierte Maßnahmen:
| Anhang | Größe |
|---|---|
| Soziale Stadt-Flyer.pdf | 1.25 MB |
| Födergebiet Südost.pdf | 3.74 MB |
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