MAGDEBURG South-East
Westerhüsen - Salbke - Fermersleben & Buckau
Quartiersnachrichtenliste
Erzählende Stadt
Im Projekt "Erzählende Stadt", sind junge Menschen eingeladen, gemeinsam mit uns, vertonte Geschichten zu erarbeiten. Dabei sollen Sehenswürdigkeiten der Stadt Magdeburg und ihrer näheren Umgebung eine Rolle spielen. Mit sorgfältigen Recherchen .- so wie ein schlauer Detektiv es macht - werden historische Ereignisse aufgedeckt. Nach und nach können so die Geheimnisse vergangener Tage gelüftet werden. Das Puzzle der vielfältigen Entdeckungen wird dann von euch zusammengetragen, im Studio eingesprochen und auf unserer Internetseite veröffentlicht. Von dort aus können die Dateien heruntergeladen werden.
Heimatgeschichte und der Bezug zur Gegenwart soll so erlebbar und für Andere, die es betrachten und hören, nachvollziehbar werden. Wie lebten unsere Vorfahren in der Stadt? Was wird morgen sein?
Du hast Lust Deine Heimat zu entdecken? Dann gestalte mit uns einen akustischen Rundgang durch Magdeburg! Du bist im Alter zwischen 12 bis 16 Jahren? Dann bist du bei uns genau richtig! Du willst wissen, wie die Menschen früher lebten? Dann geh mit uns auf Entdeckungsreise!
Wir möchten mit euch Orte aufsuchen, die euer Interesse wecken. Ihr arbeitet in einem Team. Jeder von euch sammelt Mosaiksteine, die zu einer lebendigen, akustischen Reportage entwickelt werden. DEr angedachte Zeitrahmen sollte eine Woche gemeinsamer Arbeit nicht überschreiten. Durch euer Mitwirken können auch andere Menschen über das Gestern und Heute mehr erfahren. Unsere Teamarbeit ist in kleineren Gruppen, zwischen 8 und 12 Teilnehmern geplant.
Jürgen Schienemann
aktion musik e.V.
Gröninger Straße 2
39122 Magdeburg
www.groeningerbad.de
e-mail: groeningerbad@web.de
telefon: 0391-4015075
Im Vorfeld der Frauenfußball WM 2011 in Deutschland,möchten wir ein kreisübergreifendes Event anbieten,um viele Mädchen für diese wunderschöne Sportart zu begeistern.Neben den hier aufgeführten Kreisen,in denen wir als Verein aktiv waren,möchten wir Denkanstöße vermitteln und zur Nachahmung annimieren. Gemeinsam mit den Schulen sowie über unsere Vereine können wir weiteren Zuwachs für den sachsenanhaltinischen Frauenfußball rekrutieren. Auch hier hilft mit Sicherheit die DFB Kampangne "Team 2011",die wir mit Unterstützung des FSA ihnen näher bringen möchten.
Mit Ihrer Unterstützung könnte diese Veranstaltung eine nachhaltige Wirkung für den Frauen-und Mädchenfußball in den Kreisen erzielen.Nähere Informationen finden sie im Anhang.Wir unterstützen sie auch bei der Bildung und Betreuung eine Mädchenfußball AG.
P.S. Die ersten 15 Anmeldungen erhalten jeweils eine Eintrittskarte zum T-Home Hallencup der Bundesligisten in der Magdeburger Bördelandhalle.
Ein Herzliches Dankschön , für ihre aktive Mitarbeit,sagen vorab die Initiatoren dieser Veranstaltung.
mit sportlichen Grüßen
Gerald Bleidorn
Vorstandsmitglied
SV Lindenweiler Magdeburg
Tel. : 0170-9759334 oder www.gerlinde-web.de
TAO-Schule in Buckau eröffnet!
TAO- Schule
Dieter Wibben
Porsestr. 19
39104 Magdeburg/Buckau
www.tao-stube-magdeburg.de
Buckau Kultur und Geschichte
Die vergessene Kapelle von Magdeburg
Es handelt sich hierbei um das Ergebnis der 3D-Rekonstruktion des Grabungsfundes vom westlichen Domplatz in Magdeburg aus dem Jahre 1999 von Herrn Bernd Werner. Es handelt sich um eine romanische Kapelle aus der Zeit Erzbischof Wichmanns, dem unentbehrlichen Gehilfen Kaiser Barbarossa. (www.dompage.de)
Nachbarschaftsladen bringt wieder Leben nach Westerhüsen
Stadtteilprojekt Südost startete im August in der Holsteiner Straße 1a
Seit dem 4. August 2009 hat das Nachbarschaftsbüros in der Holsteiner Straße 1a geöffnet. Dort bieten 24 Teilnehmer des „Stadtteilprojektes Südost" der Nachbarschaft ihre Dienste an. Finanziert wird das Projekt von der Stadt und der Jobcenter ARGE. Während die 24 Projektbeschäftigten auf bessere Vermittlungschancen auf dem Arbeitsmarkt hoffen, können die Südoster sofort von deren Engagement profitieren. Denn der Projektträger, die Fit-Ausbildungs-Akademie, legt Wert darauf, in Südost Bleibendes zu schaffen. Neben Nähstube, kleineren Hilfen in Haus oder Garten soll ein soziales Netzwerk in Südost geschaffen werden. So wird u.a. ein Internetportal „Magdeburg-Südost" und eine Imagebroschüre entstehen.
Freiwillige krempelten einen Vormittag die Ärmel hoch: Mariannenplatz schön wie nie
Erfolgreicher Freiwilligentag in Fermersleben / Bürgerverein und Verein „So:kuS e.V." initiierten Arbeitseinsatz
Am diesjährigen Freiwilligentag krempelten auch viele Südoster freiwillig die Ärmel hoch. Sichtbares Ergebnis ihres Engagements: Auf dem verwahrlosten Mariannenplatz in Fermersleben wächst neue Hoffnung auf anhaltende Besserung.
Fermersleben. Der Bürgerverein Salbke, Fermersleben, Westerhüsen hatte am 12. September, dem diesjährigen „Freiwilligentag", für ein sichtbares Zeichen der Veränderung in Fermersleben gesorgt. Bei einem Arbeitseinsatz wurde die Hälfte des verwahrlosten Mariannenplatzes auf Vordermann gebracht. Angelegt wurde eine Kräuterspirale, als Platzbegrenzung sind drei große und acht kleine Brunnenringe aufgestellt und bepflanzt werden. Ein deftiges Mittagessen gab es als Dankeschön für alle Freiwilligen gratis. eben einem guten Dutzend Vereinsmitgliedern rückten auch Mitstreiter des jungen Stadtfelder Vereins „So:kuS e.V." an. Der Verein engagiert sich für sozialökologische und kulturelle Stadtentwicklung. Für Hannelore Böckelmann, Vorsitzende des Bürgervereins Salbke, Fermersleben, Westerhüsen, war der Erfolg des Freiwilligentages ein wichtiges Signal an die Stadtverwaltung, dass die Südoster durchaus dankbar und wohlwollend die positiven Veränderungen in ihren Stadtteilen zu schätzen wissen. Jetzt muss sich erweisen, ob die Nachbarschaft am Mariannenplatz die Veränderungen auch annehmen. Denn nur, wenn sie ein Auge auf Kräuterspirale, Insektenhotel und Blumen haben, bleibt das alles auch eine Weile erhalten.
Broschüre und Homepage über Südost sind nun in Arbeit
„Stadtteil-Projekt Südost" will etwas Bleibendes schaffen
Im Juni 2009 begann das gemeinnützige Stadtteilprojekt Südost mit 24 Teilnehmern aus dem Quartier. Gefördert wird es durch die Landeshauptstadt und das Jobcenter Magdeburg. Die Teilnehmer arbeiten im Nachbarschaftsbüro Westerhüsen, im Altenpflegeheim Haus Budenberg, im Lesezeichen Salbke, in der Kita „Am Salbker See" sowie am Internetportal und an einer Imagebroschüre für ganz Südost. Westerhüsen. Dr. Helga Klemmt, Geschäftsführerin und Initiatorin der Fit-Bildungseinrichtungen, sowie Stadtteilmanager Marcel Wark arbeiten für das Projekt Hand in Hand. Sieben der 24 Teilnehmer des Stadtteilprojektes Südost sind in der Fit-Ausbildungs-Akademie mit dem Internetportal und der Imagebroschüre beschäftigt. Sie haben vorwiegend Erfahrungen aus der Informatik und dem Bürobereich.
Momentan erfolgt die Firmen-Akquise von Gewerbetreibenden, öffentlichen Einrichtungen, Vereinen, Kitas, Ärzten etc., um im Anschluss eine Standortanalyse durchführen zu können. m Vorfeld hatte sich das Team einen Gesprächsleitfaden erarbeitet, um nun aus den Informationen des jeweiligen Unternehmens ein Profil zu vorstellen. Dabei werden zum Beispiel Firmenphilosophie, Mitarbeiterzahl, Aufgabenbereich und Produkte unter die Lupe genommen. In der Broschüre erscheinen dann die von Stadtteilmanager Marcel Wark ausgewählten Firmen. Der komplette Umfang der Broschüre ist zwar noch nicht festgelegt, doch sicher ist, dass jedes ausgewählte Unternehmen auf einer Seite vorgestellt werden soll.
Noch können sich Gewerbetreibende melden, um im Heft berücksichtigt zu werden: Rufnummern 0391/608440 (Zentrale) oder 0391/6084414 (Frau Reisener). Dies ist kostenlos und ist eine tolle Eigenwerbung der Firmen ebenso wie des Stadtteils.
Ziel der Imagebroschüre und des Internetportals ist es, den Standort Südost attraktiver zu machen und dessen Wirtschaftskraft zu stärken. Die Darstellung der Ergebnisse soll außerdem die Infrastruktur für künftige Investoren offenlegen und allen Anwohnern als Kompass dienen. Die Broschüre soll in einer Auflage von 500 Stück Ende April 2010 erscheinen. Die Hefte gibt es dann im Mobilen Bürgerbüro Alt Salbke 50, beim Bürgerverein und beim Stadtteilmanagement Südost (Gröninger Bad).
Das Internetportal, das als Quartiersplattform vom Stadtteilmanagement Südost und dem Salbker Lesezeichen aufgebaut wird, soll demnächst Auskunft über Tauschbörsen, Veranstaltungen und Neuigkeiten aus Südost geben. Es dient vor allem der Öffentlichkeitsarbeit des Stadtteils und soll nun mit allen akquirierten Firmen um ein Online-Branchenbuch erweitert werden. Nach Beendigung des Projekts wird das Portal von Stadtteilmanager Marcel Wark fortgeführt. Für die 24 Teilnehmer bedeutet das Stadtteilprojekt aber auch, wieder in das Arbeitsleben integriert zu werden. DieArbeitssuchenden sollen möglichst von Juni 2009 bis April 2010 vermittelt und ihre Eigeninitiative angeregt werden.
Die „bunten Vögel" vom See: Die 63 Eigentümer eines Wohnblocks in Sachen Kunst auf einen gemeinsamen Nenner kamen
Ein ungewöhnlich farbenfroher Neubaublock zieht am Salbker See seit einigen Wochen die Blicke der Spaziergänger auf sich. Ungewöhnlich ist auch die Geschichte, wie der einst graue Betonklotz am See zum vermutlich buntesten Block der Stadt wurde. Denn das Haus gehört 63 Eigentümern - und jeder von ihnen hat einen eigenen Geschmack. Doch wie kamen sie alle am Ende auf einen Nenner?
Fermersleben. Als 1980 der Neubaublock Am Unterhorstweg 3-12 gebaut wurde, gab es weit mehr als 100 Anmeldungen für die herrlichen Neubauwohnungen mit dem grandiosen Blick auf die Salbker Seen und die Kreuzhorst. In der damaligen AWG „Friedrich Engels" bemühte man die Lostrommel, um den künftigen Mietern die Wohnungen zuzuteilen.
Viele der Erstmieter von 1980 haben das nicht vergessen - sie wohnen noch heute mit Vergnügen in ihrer Traumwohnung. Als die Genossenschaft, nach der Wende in MWG umbenannt, 1996 den Mietern die Wohnungen zum Verkauf anbot, griffen 63 von ihnen zu. Ein Jahr zuvor war noch das sogenannte Gemeinschaftseigentum, u. a. Fenster und Türen, erneuert worden.
Doch nach dem Verkauf waren die Mieter, nun Miteigentümer, ihres eigenen Glückes Schmied. Sie ahnten, dass irgendwann nicht nur Reparaturen am Block anstehen würden, sondern dass man sich irgendwann auch der Fassadengestaltung widmen müsse. Deshalb zahlten alle Eigentümer, auch die MWG-Wohnungsgenossenschaft, die selbst noch 38 Wohnungen im Haus besitzt, Monat für Monat auf ein Rücklagekonto ein.
Holger Schwarz, Mieter der ersten Stunde und seit 1996 Eigentümer seiner eigenen Wohnung, wurde zum Verwaltungsbeiratsvorsitzenden gewählt. In dieser Funktion schob er vor einigen Monaten die Fassadensanierung an: „Wir hätten 08/15 machen können, aber wir waren uns einig, dass das für diesen herausragenden Standort nicht in Frage kommt."
Gemeinsam beauftragten die Eigentümer ein Architektenbüro mit Gestaltungsvorschlägen. Nach einigen Diskussionen befürwortete man am Ende die Idee von Regina Zugehör. Holger Schwarz: „Der Beschluss fiel einstimmig." Das überrascht durchaus, denn die Farbgestaltung ist überaus mutig. Schließlich hatte sich Regina Zugehör an den schrillen Ideen des Architekten Willi Daum aus den 20er Jahren orientiert. Und: 200 000 Euro musste die Eigentümergemeinschaft aus ihren angesparten Rücklagen für das Projekt ja auch noch freigeben. Holger Schwarz: „Eine Menge Geld für eine auffällige Gestaltung unseres Gebäudes."
Mit 100er Polystyrol wurde bei der Gelegenheit natürlich gleich noch die Fassade gedämmt, schließlich sollte nicht nur frische Farbe an die Wand, sondern auch noch Geld bei den Heizkosten gespart werden.
Als mutig aber ist nicht nur das Farbkonzept, sondern vor allem die künstlerische Gestaltung von Giebelwand und Hauseingängen zu bezeichnen. Denn die legte man in die Hände der blutjungen Graffitikünstler Sophie Severin, Thomas und Tobias Hildebrandt, die unter dem Künstlernamen „Strichcode" in der Stadt bekannt sind. Und damit traten die in der Regel älteren Hausbewohner den Beweis an, dass sie mit der Zeit gehen. Graffiti trifft ja nicht zwingend den Kunstgeschmack der Älteren. Doch im Fall des Hauses Am Unterhorstweg 3-12 ist das anders. Das riesige Graffito am Giebel zeigt eine idyllische Szene vom Alltag am See: Mit Enten, Frosch und Insekten, mit blauem Wasser und Schilfkolben im Bildvordergrund. Holger Schwarz: „Das Bild ist so schön, dass Leute aus der ganzen Stadt anreisen, um sich daran zu erfreuen." Die Freude ist auch in der Hausgemeinschaft groß. Am 19. September 2009 feierten alle Bewohner auf dem grünen Hof am Grill und bei Livemusik den Abschluss der Sanierungsarbeiten. Nicht einer soll dabei ein schiefes Gesicht gemacht haben - über Geschmack lässt sich also tatsächlich nicht streiten.
Drei Varianten für Ersatzneubau auf Salbker Friedhof: Stadtrat entscheidet am 5. Dezember
Am 5. Dezember muss der Stadtrat in einem Grundsatzbeschluss Farbe bekennen: Bekommt der Salbker Friedhof als Ersatz für die im Frühjahr abgerissene Kapelle einen gleichwertigen Ersatz oder nur einen unbedachten „Ort der Trauer".
Salbke. Für den Ersatzneubau der Friedhofskapelle Salbke schlägt die Stadtverwaltung dem Stadtrat drei Varianten vor - von gleichwertig und teuer bis preiswert und bescheiden. Das sind die drei Vorschläge im Einzelnen:
Variante I: Neubau Friedhofskapelle für ca. 193.000 Euro als Massivbau mit behindertengerechter öffentlicher Toilette, 44 Sitzplätzen und einer Nettogrundfläche von 101 Quadratmetern. Die Nutzungsgebühr für Trauergemeinden beträgt in dieser Variante wie bisher 92 Euro.
Variante II: Neubau Begegnungsstätte für ca. 139.000 Euro als offene Massivbau-Konstruktion ohne Heizmöglichkeit und Wasseranschluss, 40 Sitzplätzen und einer Nettogrundfläche von 59 Quadratmetern. Ein Windfang, ein behindertengerechtes WC und ein Hausanschlussraum entfallen in dieser Variante. Die Nutzungsgebühr würde 46 Euro betragen.
Variante III: „Ort der Trauer" für ca. 40 200 Euro. Dahinter verbirgt sich eine überdachte Klinkerwand, in die die Bleiglasfenster integriert werden. Ein Schutz durch Maschendraht oder Sicherheitsglas wäre allerdings erforderlich. Es gibt lediglich Sitzgelegenheiten in Form von vier bis sechs Bänken. Eine Nutzungsgebühr gibt es in dieser Variante nicht.
Alles neu für Salbker Schüler: Bis zu den Winterferien 2011 sind die Kinder Gäste in Westerhüsen
Die Grundschule Salbke wird bis zu den Winterferien 2011 saniert. Die Schule ist Bestandteil des dritten Paketes zur Schulsanierung über eine Public Privat Partnership.
Salbke. Durch das dritte Paket zur Schulsanierung über eine Public Privat Partnership können noch in diesem Jahr die Baumaßnahmen an insgesamt fünf Schulen beginnen. Zu ihnen gehört auch die Grundschule Salbke. Nach einer europaweiten Ausschreibung setzte sich ein regional ansässiges mittelständisches Bieterkonsortium unter der Federführung von Industriebau Wernigerode als Investor durch. Dieses Bieterkonsortium war bereits für die Sanierung der Schulen des ersten PPP-Paketes verantwortlich. Für die Landeshauptstadt Magdeburg übernimmt das Kommunale Gebäudemanagement die Bauherrenfunktion.
Die Baumaßnahmen an der Grundschule „Salbke" in der Friedhofstraße 2 umfassen unabweisbare Arbeiten, um die langfristige Nutzbarkeit des Gebäudes zu sichern. Dazu gehören insbesondere die Sanierung von Dächern, Fassaden und Fenstern, die Erneuerung der Haustechnik sowie die barrierefreie Gestaltung des Hauses. Bereits erfolgte Sanierungsmaßnahmen und neue Ausstattungen werden dabei berücksichtigt.
Die Sanierungsarbeiten beginnen noch in diesem Jahr und sollen zum Februar 2011 beendet werden. Vorgesehen ist, dass Lehrer und Schüler zum 2. Halbjahr des Schuljahres 2010/2011 in die dann sanierte Salbker Schule einziehen können.
Zwischenzeitlich nutzt die Schule als Gast Räume in der Grundschule Westerhüsen.
Die Stadt bleibt auch nach der Sanierung Eigentümer der Salbker Schule und zahlt dem künftigen Betreiber ein monatliches Entgelt für seine Aufwendungen. Das Investitionsvolumen beträgt für die fünf Schulen des dritten Pakets rund 25 Millionen Euro, einschließlich der Zwischenfinanzierungskosten. Vertraglich vereinbart wurde eine Laufzeit von 30 Jahren zur Refinanzierung der Investitionen. Vereinbart wurde außerdem, dass die künftigen Betreiber für die regelmäßige Instandhaltung und Instandsetzung der Schulen sorgen.
Fast alle Wohnungen vermietet - jetzt locken Grundstücke mit Blick über die Stadt: Beim Grundstückskauf in der Geraer Straße bekommen Ex-GWG Südost-Mitglieder Anteile zurück
In Zeiten wie diesen, wo die Medien permanent über die größte Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten berichten, fällt es schwer, richtige Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Ist Sparen sinnvoller als Geld ausgeben? Ist das Leben in einer Mietwohnung sicherer als in einem eigenen Heim? Wird es eine Inflation geben oder ist der Euro sicher? Viele Experten sind sich uneins über viele Dinge, doch in einer Frage sprechen sie eine Sprache: Immobilieneigentum bleibt die sicherste Investition für morgen und übermorgen.
Westerhüsen. Anders als andere Geldanlagen sind selbstgenutzte Immobilien wertbeständig, alterssicher, oft staatlich gefördert und vor allem ganz individuell gestaltbar. Im Alter sind diese Immobilien dann meist abbezahlt und die monatliche Miete für das eigene zu Hause braucht von der Rente - ganz gleich, wie klein oder groß die einmal ausfallen sollte - nicht mehr aufgewendet zu werden. So ensteht Monat für Monat ein kleines Vermögen.
Während die Wohnungsmieten in der Stadt Magdeburg trotz des steigenden Angebotes auf einem stabilen, mittleren Niveau verharren, ist bei den Einfamilienhäusern in den vergangenen Jahren zu beobachten, dass neugebaute Einfamilienhäuser durchaus preiswert zu haben sind. Und dies bei absoluten Niedrigkonditionen bei den Baulandverkäufern, Baufirmen und Finanzierern. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sich für ein Eigenheim zu entscheiden.
Die magdeburgische wohnen GmbH bietet in der Geraer Straße noch Baugrundstücke für eine individuelle Bebauung an. Hier sind Doppelhäuser (ab 125.000 Euro, inkl. Bauland, Erschließung und Bebauung, aber ohne Malerarbeiten und Bodenbeläge) ebenso möglich, wie der preiswerte Erwerb größerer Baulandflächen für individuelle Mehrgenerationenhausbebauung. Einzelne Flächen werden derzeit schon ab 49 Euro pro Quadratmeter angeboten. Die Bebauung ist auf Wunsch kurzfristig möglich.
Für ehemalige Genossenschafter der insolventen WBG „Südost" stellt die magdeburgische wohnen GmbH beim Kauf eines Grundstücks in diesem Areal sogar einen Eigenkapitalhilfe-Zuschuss in Höhe des verlorenen Genossenschaftsanteils zur Verfügung. Dies ist garantiert, wenn man die Mitgliedschaft in der Genossenschaft nachweisen kann. Es kann pro Grundstück nur ein Anteil eingelöst werden.
Mit der Bebauung der äußerst reizvollen Grundstücke in der Geraer Straße mit tollem Blick über die Elbestadt findet das Engagement der mawo GmbH in diesem Stadtgebiet ihren Abschluss. Denn die Sanierung der Häuserzeile Geraer Straße 1-17 ist nunmehr mit dem sehr erfreulichen Ergebnis beendet worden, dass von 52 Wohnungen im Moment nur noch eine Zwei-Raumwohnung zu haben ist. Damit hat sich die anfangs von vielen Pessimisten eher belächelte Einschätzung bestätigt, dass es sich bei Magdeburg-Westerhüsen um einen überaus reizvollen Stadtteil mit hohem Potenzial für Behaglichkeit und sozialer Infrastruktur handelt.
Junge Künstler zeigen, wie schön und bunt Südost ist
Graffiti-Künstler sorgen für einen Augenschmauß in Fermersleben
Ein 90 Quadratmeter großes Graffiti zieht seiteinigen Wochen am Mariannenplatz alle Blickeauf sich. Auf Initiative von Stadtplanungsamtund Stadtteilmanagement Südost wurde dieunschöne Fassade eines leerstehenden Wohnhausesvon der Buckauer „Wackworx-Crew"künstlerisch gestaltet. Die beiden jungen Graffiti-Künstler Kenny Bidler (Foto) und MarcelMeyfarth ließen mit der Spraydose ihrer Fantasiefreien Lauf und zauberten ein atemberaubendesKunstwerk an die triste Wand. Zu sehenist nun, wie wunderschön und grün MagdeburgsSüdosten aussehen kann. Finanziert wurde dasWandbld aus Mitteln des Förderprogramms„Die soziale Stadt".Doch so schön das Wandbild auch ist, so wirdes nicht ewig dort zu sehen sein. Denn das HausMariannenstraße 14 hat seit Oktober 2008 einenneuen Besitzer. Er möchte das Gebäudesanieren und neu vermieten. Auch gut, meintdas „Südost-Echo", denn neue Mieter bedeutenauch neue Bewohner in Fermersleben. Wünschenswertist zudem eine Neugestaltung des„Mariannenplatzes". Foto: CityPRESSSeite
GWA-Runden liefern Infos aus erster Hand und bieten die Chance, Alltagssorgen vorzubringen
Alle sechs Wochen trifft sich die AG Gemeinwesen - auch für Bürger sind die besprochenen Themen spannend

Wer wissen möchte, was in Fermersleben,Salbke und Westerhüsen so los ist, welche Neuigkeitenes gibt oder welche Pläne die Stadt fürden Stadtteil hat, der bekommt auf den Sitzungender AG Gemeinwesen Informationen aus ersterHand. Hier stellen sich die Ämter der Stadtverwaltungden Fragen der Bürger, hier kann manseine Sorgen und Alltagsprobleme vortragen.Und hier trifft man Schulleiter, Kita-Geschäftsführerinnen,die Vorsitzenden der meisten Vereine,die Pfarrer und alle anderen engagiertenMenschen, die sich für unser Südost einsetzen,hier arbeiten oder etwas bewegen möchten.Die GWA Fermersleben, Salbke und Westerhüsenhat in den vergangenen Jahren eine Mengebewegen können.
Im Bürgerinteresse werdenThemen wie Dreckecken oder Spielplatzdefiziteangesprochen, hier wurden die Stadt- und Verkehrsplanerzur Erarbeitung von Konzepten undLösungen für dringende Probleme aufgefordert.Nahezu alle Vereine und Einrichtungen,Kirchgemeinden oder Interessengruppen wissendie Vorteile der GWA-Arbeit zu schätzen. Sozusagenauf dem„kurzen Dienstweg" informierensie sich gegenseitig. So vermeidet man Terminüberschneidungenbei Veranstaltungen oder manverabredet gegenseitig Unterstützung.Die Themen, die in den alle sechs Wochenstattfindenden GWA-Sitzungen besprochen unddiskutiert werden, schlagen entweder die Teilnehmerselbst vor oder sie werden vom gewähltendreiköpfigen Sprecherrat ausgewählt. Mitgliederdes Sprecherrates sind Ute Brusinski, Gechäftsführerinder Kita „Am Salbker See", HanneloreBöckelmann und Brigitte Schmidt vom BürgervereinSalbke, Fermersleben, Westerhüsen.

DieDiskussionen während der Sitzungen moderiertStadtteilmanager Marcel Wark. In der Regelfinden die GWA-Sitzungen alle sechs Wochendonnerstags ab 17 Uhr im „Gröninger Bad" inSalbke statt.Leider sind die Besucherzahlen sehr unterschiedlich.Das liegt zum einen an den ausgewähltenThemen - je spannender, je mehr Bürgeinteressieren sich dafür -, zum anderen aberauch am Desinteresse an den Problemen anderer.Marcel Wark hat festgestellt, dass so mancherVerein, manche Institution, manche Schule nurdann vertreten ist, wenn es um ihre ureigenenProbleme geht: „Doch die GWA will sich um einlebendiges Gemeinwesen in ganz Südost kümmern.Und dafür brauchen wir jeden, dem unseredrei Stadtteile wirklich am Herzen liegen."
Salbkes neuer „Lidl" eröffnet am 2. März 2009
In den früheren Markt ziehen ein Getränkemarkt und eine Tedi-Filiale ein
Salbke. 1993 hatte der Lidl-Markt in Alt Salbkeeröffnet. Was für den Discounter damals ein vertretbarerStandort war, ist angesichts der Hinterhoflage(von der Hauptstraße aus nicht einsehbar)ein Wettbewerbsnachteil. Deshalb hatte Lidl denMietvertrag beim Immobilieneigentümer „Kanada-Bau" zum 31.12.2008 gekündigt.

Aufruf des Bürgervereins: Lasst uns 2010 groß feiern!
Mitstreiter für Feierlichkeiten zu 100 Jahre Eingemeindung gesucht
Fermersleben/Salbke/Westerhüsen. Im April2010 ist es 100 Jahre her, das unsere südöstlichenStadtteile zur Stadt Magdeburg kamen. Obwohl esin Südost auch Stimmen gibt, die bezweifeln,dass dieses historische Datum einGrund zum Feiern ist, so möchte derBürgerverein Salbke, Westerhüsen,Fermersleben dennoch (oder geradedeshalb) den Anstoß für denVorbereitungsstart einer 100-Jahr-Feier geben.In einem öffentlichen Aufruf bekenntsich der Verein zur Ausrichtungeiner solchen Feierlichkeit und sucht Mitstreiterund viele gute Ideen.So soll die Aufarbeitung der Geschichte unsererStadtteile bis 2010 erfolgen.

Die Ergebnisse sollenzur Feier in einer Ausstellung präsentiert werden.Zudem denkt der Verein an die Ausrichtung einerFestveranstaltung zum Eingemeindungsjubiläum,z.B. im Rahmen des Stadtteilfestes oder in Formeines Festumzugs mit historischen Kostümenund Fahrzeugen. Ob diese erstenIdeen umsetzbar sind, hängt aberentscheidend davon ab, ob sich genügendSüdoster finden, die sich ander Vorbereitung und Durchführungbeteiligen. Deshalb ruft der Bürgervereinhiermit alle interressiertenVereine, Gruppen und Privatpersonenauf, weitere Ideen zu entwickeln undihn bei der Realisierung zu unterstützen.Und so ist der Bürgerverein zu erreichen: Repkowstraße6 (postalisch), im Salbker LesezeichenAlt Salbke 75 (persönlich), 5862464 (telefonisch),bv.sw@web.de (E-Mail).
Menschen, die unsere drei Stadtteile liebenswert machen
Leute, die (etwas) bewegen, gibt es auch in Fermersleben, Salbke und Westerhüsen. In unserer Stadtteilzeitung „Südost-Echo" werden wir einige von Ihnen in den nächsten Ausgaben vorstellen. Wenn Sie Vorschläge haben, so rufen Sie unsere Redaktion doch einmal unter 0391-5065850 an oder mailen Sie uns (info@citypress-magdeburg.de). In der ersten Ausgabe stellen wir Ihnen unseren Stadtteilhistoriker Ernst-Peter Schmidt und den Galeriegründer Volker Kieh näher vor.

Vor sechs Jahren kaufte der Bildhauer Volker Kiehn das Haus Alt Westerhüsen 31. Mit dabei: Der alte HO des Stadtteils. Der Kölner zog nach Magdeburg, sanierte und funktionierte das Ladenlokal zum eigenen Atelier um. 2005 wurden daraus Präsentationsräume - „dieHO"-Galerie. Gemeinsam mit dem Maler Sebastian Herzau und Freunden gründete Kiehn die Hünstler- Organisation. Anliegen der mittlerweile sechsKünstler ist es, die Kunst mit Spaß und Freudezu verbinden. Das Konzept ging auf, die Galeriegilt in Magdeburgs Kunstszene als Trendsetter.Die Galeristen bieten vor allem jungenKünstlern eine Bühne für ihre Werke. Zur Förderungdes regionalen Künstlernachwuchses hatdie HünstlerOrganisation 2007 erstmals einenKunstpreis ins Leben gerufen.
Bierkasten-Idee sorgt für Schlagzeilen: Was wird jetzt aus dem Lesezeichen?

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe:Die 310 000 Euro, die das Bundesamt für Bauwesenund Raumordnung sowie das Bundesministeriumfür Verkehr, Bau und Stadtentwicklungdem städtebaulichen Experiment „Salbker Lesezeichen"zur Verfügung gestellt haben, reichennicht. Magdeburgs Hochbauamtsleiter RüdigerJahnel beziffert die „Unterdeckung" auf 120 000Euro. Grund für die scheinbar plötzlich aufgetauchteKostenexplosion sollen vor allem dieStahlbaupreise sein, die seit Monaten unaufhörlichanziehen.Fieberhaft suchen Planer und Hochbauamtnach Möglichkeiten, Kosten zu sparen, ohnedie von den Salbkern gewünschten Nutzungsmöglichkeitenallzusehr einzuschränken. Bishersteht fest, dass der Straßenbahnmast an der Ecke lt Salbke/Blumenberger Straße nicht wie zuvorgeplant umgesetzt wird. Auch die bisher alsüberdachte Aufenthaltsfläche vorgesehene „Jugendlounge"bekommt es mit dem Rotstift zutun: Sie muss ohne Dach auskommen. Auf denursprünglich geplanten Lagerraum über die Bühne(mit Treppenzugang) muss aus Kostengründenebenfalls verzichtet werden.Für den Baumhain zum Nachbargrundstückmüssen, so Rüdiger Jahnel, andere Finanzierungsquellengefunden werden.„Lesezeichen"-Initiatorin und ArchitektinSabine Eling-Saalmann glaubt, dass damit rund70.000 Euro eingespart werden können. Dass nichtnoch mehr vom „Lesezeichen"-Projekt verlorengeht, verdanken die Bürger aus Südost der Stadtverwaltung.Sie hatte sich erfolgreich bei den Bundesbehördenum eine Erhöhung der Fördermittelbemüht. Rüdiger Jahnel: „Eine Aufstockung um50.000 Euro wurde uns zugesagt."Der Baustart ist noch offen. Doch wenn alles gutläuft, könnte es noch in diesem Jahr losgehen.Übrigens: Die Wertstoffcontainer für Altglas ander Blumenberger Straße werden im Zuge des „Lesezeichen"-Baus unter der Erde verschwinden undsomit für ein sauberes Umfeld sorgen.
Alte Schule sucht neue Freunde

Der Stadtrat hat jüngst dieEntwurfsplanung für den Umbauder alten Salbker Schulein der Greifenhagener Straßezu einem Mehrgenerationenhausfür Südost beschlossen.Insgesamt 1,5 Millionen Eurohat der Stadtrat für die Sanierungbewilligt. Der neu gegründete Förderverein„Bürgerhaus Alte Schule Salbke e.V." wird dasObjekt betreiben. Alle Vereine, Organisationen,Gruppen und Interessengemeinschaften könnendas Haus nutzen. Im nächsten „Südost-Echo",das im Februar 2009 erscheint, werden wir dasProjekt Mehrgenerationenhaus genauer vorstellen.Heute möchte sich der Förderverein bereits analle Südoster mit der Bitte um Unterstützung bitten.Denn angesichts des engen Kostenrahmenkönnen folgende Baumaßnahmen nicht durchgeführtwerden: grundlegende Überarbeitung/Aufarbeitungder Fassade; Neugestaltungder Außenanlagen imHofbereich einschließlich Begrünung;Neugestaltung derAußenanlagen an der StraßeAlt Salbke) einschl. Begrünungund Mauer; die Sanierungder Mauer zum Kirchengrundstück;die Aufarbeitung des Abstellraumsauf dem Hof (ehemalige Toiletten). Ebenso istdie Gebäudeausstattung (Verdunklungs- undSonnenschutzanlagen, Saalbestuhlung, Tische,mobile Bühne, Licht-, Beschallungs- und Beamertechnik)sowie eine Schließ- und Alarmanlagenicht Bestandteil der kommunalen Sanierung.Es fehlt zudem an einer Büroausstattung mit Telekommunikation-und Computertechnik.Der Verein freut sich deshalb über Sach- undGeldspenden (Stadtsparkasse Magdeburg, BLZ810 53272, KTO 31254103). Per Mail gibt esKontakt unter: info@alte-schule-salbke.de
Baum pflanzen, Kind zeugen, Haus bauen und ...
... privat fu?r das Alter vorsorgen

Fermersleben. Früher stand die private Altersvorsorgeeher weiter hinten auf der Prioritätenlistedessen, womit man rechtzeitig beginnen sollte. Dashat sich inzwischen gründlich geändert. Denn diemeisten Menschen sind sich mittlerweile bewusst,dass die gesetzliche Rente wie bisher nach demUmlageprinzip nicht mehr finanzierbar ist. Rentenreformenwerden das Leistungsniveau in denkommenden 20, 25 Jahren dramatisch absenken.Die gesetzliche Rente wird nach neuesten Berechnungen2030 durchschnittlich nur noch 38 Prozentdes letzten Bruttoeinkommens betragen.Doch die persönliche Konsequenz wird verdrängtoder aufgeschoben. Das Deutsche Institut fürAltersvorsorge (DIA) rät: „Wer ab dem Jahr 2025in Rente geht, sollte schon jetzt circa fünf Prozentseines Nettoeinkommens für die private Altersvorsorgezur Seite legen."Hinzu kommt: Nach Angaben dieses Institutsrechnen die meisten Deutschen mit einer viel kürzerenLebenszeit, als sie ihnen von den Experten desBundesamtes für Statistik und der Versicherungsbranchevorhergesagt wird. Die Männer unterschätzenihre zu erwartende Lebenszeit um fünf und dieFrauen um knapp sieben Jahre - das heißt, heutegebildetes Vorsorgekapital muss viel länger reichenals gedacht.Von der Sorge um die Vorsorge geht denn auchdas 2005 in Kraft getretene Alterseinkünftegesetzaus. Es ermöglicht eigene Strategien mit weit reichenderstaatlicher Förderung. „Altersvorsorge istRente", das ist das Leitmotiv. Besondere Förderungerhält dabei die Vorsorge, die eindeutig auf das Zielder Sicherheit im Alter ausgerichtet ist - durch eineLeistung als lebenslange Rente.Im Mittelpunkt steht dabei die inzwischen vonMillionen Deutschen abgeschlossene sogenannteRiester-Rente, benannt nach dem früheren ArbeitsundSozialminister Walter Riester. Hier hilft derStaat beim Aufbau der privaten Zusatzrente mit direktenZuschüssen oder über den Steuern sparendenSonderausgabenabzug. Wegen der großzügigenKinderkomponente profitieren vor allem Familienmit Nachwuchs. Aber auch bei Singles oder höherenEinkommensgruppen erreicht die Förderung 30 Prozentund mehr. Der Riester-Vertrag ist für den großenKreis der Förderberechtigten eine sichere (auchvor Verwertung im Fall von Langzeitarbeitslosigkeit- Hartz IV - geschützte) und rentierliche Altersvorsorge.Sie hilft Lücken der gesetzlichen Rentenversicherungschließen. Und sie ist das inzwischen amstärksten geförderte Produkt zur privaten Vorsorge.Die durchschnittliche Förderung liegt - abhängigvon Einkommen und Familienstand - zwischen 35und 55 Prozent und teilweise sogar noch höher.Die Grundzulage durch den Staat beträgt in diesemJahr 154 Euro pro Erwachsenen, je kindergeldberechtigtesKind gibt es 185 Euro, für ab dem Jahr2008 geborene Kinder sogar 300 Euro. Und jungeLeute bis maximal 25 Jahre erhalten bei Abschlusseines Riester-Vertrages einmalig einen 200 Euro-Berufsanfänger-Bonus.Die Fermersleber Geschäftsstelle der Stadtsparkassehilft bei Fragen gern weiter.
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